Verbraucherhinweise 

Sicherheitshinweis zur Pulverbeschichtung

Liebe Kunden,
wir wollen, dass Sie mit unseren Leistungen vollauf zufrieden sind. Bitte lesen Sie sich die folgenden Punkte 
genau durch und prüfen Sie deren Einhaltung, damit wir Ihnen ein perfektes Ergebnis liefern können.
Vielen Dank!
Ihr Pulverstadl Team 


Allgemeines 
Bei der Pulverbeschichtung werden elektrisch leitfähige Werkstücke mit Pulver beschichtet. Das Pulver wird 
von elektrostatisch entgegengesetzt geladenen Teilchen des Werkstückes angezogen und bleibt daran haften. 
Im Brennofen verschmilzt das Pulver dann bei 160 bis 220 °C zu einem glatten Film.
Im Gegensatz zu Nasslacken enthalten Pulverlacke keine Lösungsmittel und sind daher umweltfreundlich. Zu-
dem bilden sie bereits beim Einschicht-Auftrag eine Schichtdicke von 60-120 μm.


Abdeck- und Maskierarbeiten
Um bestimmte Bereiche des Werkstückes zu schützen, die frei von Lack bleiben sollen, sind Abdeck- und 
Maskierarbeiten durchzuführen. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass die verwendeten Materialien Tem-
peraturen bis zu 200 °C standhalten und nach dem Entfernen keine Rückstände auf der Oberfläche zurücklas-
sen. Bedenken Sie bitte auch, dass maskierte bzw. abgedeckte Bereiche nach der Pulverbeschichtung scharfe 
Kanten aufweisen können, weshalb wir normalerwiese davon abraten. Sollte es allerdings nicht zu umgehen 
sein, dann sprechen Sie die notwendigen Vorgänge bitte vorher mit uns ab!
Selbstverständlich übernehmen wir im Rahmen unserer Leistungen Abdeck- und Maskierarbeiten für Sie.


Aufhängelöcher
Bitte berücksichtigen Sie, dass alle Teile bei uns hängend verarbeitet werden. Deshalb benötigen wir Löcher, 
Ösen oder Ähnliches, um Ihre Bauteile beschichten zu können. In der Regel reichen hierfür Löcher mit einem 
Durchmesser von 4-5 mm. Sollten Sie sich unsicher beim Setzen von Aufhängelöchern sein, beraten wir Sie 
gerne und können die Bohrungen, in Absprache mit Ihnen, auch bei uns vornehmen.


Aufkleber
Alle Aufkleber aus selbstklebendem Material müssen von Ihnen im Vorfeld so entfernt werden, dass auch keine 
Klebereste zurückbleiben. Sollten Sie auf Aufkleber nicht verzichten können, sind diese unbedingt auf den nicht 
sichtbaren Seiten anzubringen. Wir können jedoch nicht gewährleisten, dass diese nach der Beschichtung noch 
sichtbar sind, da sich das Pulver auch bei der einseitigen Beschichtung um das Werkstück herumzieht.
Ausgasungen bei Gussteilen
Nahezu alle Arten von Guss gasen aus. Dadurch können sich nach dem Beschichten Gasblasen unter dem 
Lack oder sogar im Material bilden. Deshalb können wir für Bauteile aus Guss auch keine Garantie überneh-
men.


Beschriftungen
Bitte entfernen Sie Beschriftungen aller Art (Edding, Blei- und Fettstifte, usw.) bereits vor der Anlieferung. Denn 
durch die nasschemische Vorbehandlung bei uns werden diese nicht entfernt und können so auch nach dem 
Beschichten noch sichtbar sein.


Eingesetzte Bolzen und Blechdopplungen
Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Buchsen, Bolzen, Gewinde, Dopplungen usw. nur fettfrei und dicht ein-
gesetzt werden. Falls noch Fettrückstände vorhanden sind zeigt die Kapillarwirkung erst nach dem Einbrenn-
prozess, dass Ölreste im Bereich um die eingesetzten Bolzen ausgetreten sind. Die Lackhaftung ist damit nicht 
mehr gegeben.


Farben / Farbtoleranzen
Farbsysteme, wie zum Beispiel „RAL“, haben fest definierte Farben. Bitte beachten Sie allerdings, dass manche 
Farben von unterschiedlichen Pulverlackherstellern trotzdem optisch anders wirken können. Besonders davon 
betroffen sind Strukturlacke und Sonderfarben, wie die DB-Reihe. Sie können sich gerne von uns ein Muster 
anfertigen oder sich vor Ort von uns beraten lassen. In jedem Fall benötigen wir von Ihnen genaue Angaben 
zum Glanzgrad und der Struktur. Sollten außer dem Farbton keine weiteren Angaben vorhanden sein, beschich Garantie
Bei Überbeschichtungen und für von der Technologie abweichende Materialien (z.B. Eloxal, Edelstahl, Messing 
o.ä.) kann keine Garantie übernommen werden. Bitte sprechen Sie auch hier vorher mit uns das weitere Vorge-
hen ab, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen.


Gestrahlte Teile
Achtung, Korrosionsgefahr!
Durch das Strahlen mit abrasiven Medien (z.B. Korund, Strahlkies) wird die Oberfläche des Materials stark 
vergrößert und es kommt zu einer deutlich erhöhten Korrosionsgefahr. Bereits auf dem Transportweg zu uns 
können die Teile stark von Oxid befallen werden. Seien Sie daher bitte besonders vorsichtig beim Transport 
(Kontakt mit hoher Luftfeuchtigkeit, Handschweiß, etc.). Am besten vereinbaren Sie mit uns einen Liefertermin, 
damit vermieden wird, dass die gestrahlten Teile noch Tage bei uns in der Produktion liegen.


Hart- und Weichlöten
Hartlötungen müssen gestrahlt und auf Weichlötungen muss verzichtet werden!
Hartlötungen weisen wegen der Verwendung von Flussmitteln Verkrustungen und glasharte Rückstände auf. 
Zur Entfernung dieser Verkrustungen sind Strahlen, Beizen oder gründliches Putzen als beste Möglichkeiten zu 
nennen. Es kommt außerdem in den Randbereichen der Lötung, aufgrund des hohen Wärmeeintrags, leicht zur 
Oxidbildung.
Weichgelötete Werkstücke hingegen zerlegen sich aufgrund der hohen Einbrenntemperatur von ca. 200 °C im 
Ofen selbst.


Innere Fett- und Ölbelastungen
Austretende Fette bzw. Öle verhindern an nicht dicht verschweißten Konstruktionen die Haftbarkeit des Pulvers.
Innengelagerte Fett- bzw. Ölablagerungen im Rohr verflüssigen sich bei einer Einbrenntemperatur von 200 °C 
und fließen durch nicht dicht verschweißte Nähte nach außen. An diesen Austrittstellen ist die Lackhaftung 
unmöglich. Der Lack weist grünlich-gelbliche Verfärbungen auf und wird sich in naher Zukunft ablösen. Um 
dieser Problematik aus dem Weg zu gehen müssen Teile mit Doppelungen und Teilverbindungen bereits vor der 
Verarbeitung/Verformung entfettet werden.


Kratzer, scharfe Kanten, Grate
Pulverlacke neigen, wie jedes andere organische Beschichtungsmaterial auch, zu Kantenflucht. Das heißt es 
besteht während der Vernetzung die Gefahr, dass sich der Lack über die scharfe Kante oder den Grat zurück-
zieht und somit an dieser Kante keine geschlossene Schicht bilden kann. Grate und scharfe Kanten sollten 
deshalb besonders bei korrosionsgefährdeten Werkstücken vermieden werden.


Laserschnitte
Jede Unebenheit, die man mit der Fingerspitze spürt, sieht man später auf der fertigen Lackoberfläche! Am 
besten nur mit Stickstoff geschnittene Teile beschichten lassen!
Bei der Blechbearbeitung mittels Laserschnitttechnik bildet sich, falls mit Sauerstoff geschnitten wurde, auf den 
Schnittkanten eine Oxidschicht. An diesen Kanten ist die Lackhaftung nicht möglich. Es empfiehlt sich daher 
entweder den Laserschnitt nur mit Stickstoff durchführen zu lassen oder durch Sandstrahlen den Zunder zu 
entfernen.


Reinigung und Pflege
Bitte folgende Pflegehinweise beachten:
Eine gründliche und korrekte Reinigung der pulverbeschichteten Oberflächen ist für den Erhalt des dekorativen 
Aussehens, aber auch zur Verringerung der Korrosionsbelastungen im Außenbereich notwendig.
Für die normale Unterhaltsreinigung ist reines Wasser (nicht über 25 °C), ggf. mit geringen Zusätzen von pH-
neutralen Reinigungsmitteln völlig ausreichend. Um fettige, ölige oder rußige Substanzen, wie Kleberückstände 
von Aufklebern, zu entfernen, kann Testbenzin oder Isopropylalkohol verwendet werden. Hierbei ist jedoch 
dringend darauf zu achten, dass das verwendete Tuch oder die Reinigungswatte nicht abresiv ist. Es dürfen 
niemals Lösemittel oder halogenierte Kohlenwasserstoffe zur Reinigung verwendet werden!


Rost & Oxidschichten
Oxidschichten auf der Oberfläche Ihrer Werkstücke minimieren die Haftbarkeit der Pulverbeschichtung, die 
Lebensdauer und die Oberflächengüte. Bereits ein zu feuchter Lagerplatz oder die Berührung mit feuchten 
Händen reicht, dass sich Oxid bildet. Diese Oxidschichten können nur durch Strahlen oder Schleifen entfernt 
werden und bedeuten einen deutlichen Mehraufwand. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Werkstücke 
niemals mit direktem Kontakt aufeinandergestapelt werden. Beachten sie, dass auch Aluminium und Zink bei 
Feuchtigkeit und direktem Kontakt oxidieren. 

Silikon
Silikonbelastete Metalloberflächen lassen keine qualitativ hochwertige Pulverlackoberfläche zu. Da Silikon farb-
und geruchslos ist, aber in vielen Werkstoffen und Materialien Verwendung findet, wie z.B. Trennmitteln, Ölen, 
Dichtprofilen, Klebern usw., ist es für uns nicht möglich vor dem Einbrennprozess zu erkennen, ob eine Oberflä-
che bereits mit Silikon in Kontakt gekommen ist oder nicht. Silikone sind hoch hitzebeständig, wasserfest und 
weitgehend chemikalienresistent. Sie lassen sich ausschließlich durch spezielle Silikonreiniger entfernen. Es ist 
daher ratsam bei der Verarbeitung gänzlich auf Silikone zu verzichten.


Spachteln
Es dürfen unter keinen Umständen die im Nasslackbereich verwendeten Spachtelmedien auf Polyester- oder 
Epoxidbasis verwendet werden. Diese verfügen nicht über die notwendige thermische Stabilität und auch nicht 
über die elektrische Leitfähigkeit, die für ein optimales Beschichtungsergebnis notwendig sind. Auch die spezi-
ell für die Pulverbeschichtung angebotenen Spachtelmassen sind nur bedingt geeignet. Großflächige Spachte-
lungen sind generell zu vermeiden, da diese zu Ausgasungen und Lackablösungen führen können. Bitte spre-
chen Sie vorher mit uns, wenn Sie Spachtelarbeiten vornehmen möchten.


Verzinkte Teile
Je nach Zinkqualität kann es beim Einbrennen der Pulverlacke zu Ausgasungen kommen. In der beschichteten 
Oberfläche werden dann Bläschen oder Poren (Krater) sichtbar, so dass die Pulverlackhaftung an diesen Stel-
len nicht mehr gegeben ist. Da wir im Vorfeld keine Aussage über die auftretenden Probleme machen können, 
ist es für Sie umso wichtiger einige Dinge beim Verzinken zu beachten:
1. Weisen Sie Ihren Verzinkungsbetrieb darauf hin, dass die Teile pulverbeschichtet werden.
2. Die Werkstücke sollten keine zu hohe Zinkschicht aufweisen.
3. Achten Sie auf die richtige Lagerung, um Weißrost auf der Oberfläche zu vermeiden.
4. Ggf. die Teile vor der Bearbeitung bei uns tempern lassen, um Ausgasungen zu vermeiden. (Es entstehen 
Zusatzkosten!)
5. Feinschliff an den Sichtseiten durchführen, da jede Unebenheit auch nach der Beschichtung sichtbar ist.
Grundsätzlich gilt: Je frischer und dünner die Zinkschicht ist, desto besser ist das Beschichtungsergebnis! Wir 
übernehmen dafür jedoch keine Garantie!


VA-Teile
Bei VA-Teilen gibt es keine Technologie für eine optimale Vorbehandlung. Aufgrund der geringen Rautiefe von 
VA muss mit einer geringeren Haftung des Pulverlacks gerechnet werden. Bei stark beanspruchten Oberflächen 
ist, zur besseren Haftung der Pulverlacke, das Strahlen mit ferritfreien Materialien zu empfehlen. Wir können für 
die Beschichtung von VA- Teilen jedoch keine Garantie übernehmen!
Im Extremeinsatz (Schiffsbau, Offshore, Nassbereich) wird eine spezielle Vorbehandlung und Beschichtungs-
technologie notwendig, die wir in unserem Hause nicht anbieten können.


Verpackung und Transport
Die von uns verwendeten Verpackungsmaterialien dienen lediglich zum Schutz der beschichteten Teile beim 
Transport. Vor der Einlagerung müssen diese unbedingt entfernt werden. Denn in der verwendeten PE-Folie 
befinden sich Weichmacher, die bei Einfluss von Wärme, Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit ausgasen und 
die Lackoberfläche beschädigen können. Besonders im Sommer ist darauf zu achten, dass die Verpackung 
umgehend nach Erhalt der Ware entfernt wird und so den hohen Temperaturen nicht über eine längere Zeit 
ausgesetzt ist.


Walzhaut & Zunder
Um ein optimales Beschichtungsergebnis erzielen zu können, muss die bei der Produktion von warmgewalzten 
Stählen entstehende Walzhaut und Zunderschicht mittels Sandstrahlen von der Oberfläche entfernt werden. 
Diese Schichten sind zwar relativ hart, verbinden sich jedoch nicht direkt mit dem Stahl. Die aufgetragene Pul-
verschicht verbindet sich dann zwar mit der Oxidschicht, jedoch nicht mit dem eigentlichen Material. Dadurch 
kann es früher oder später zu Lackablösungen kommen. Deshalb müssen diese vor dem Pulverbeschichten 
entfernt werden.


Wasserablaufbohrungen
Bitte vergessen Sie nicht, in hohlen Schweißkonstruktionen genügend Ablaufbohrungen anzubringen. Denn 
hohle Konstruktionen füllen sich in unserer Vorbehandlungsanlage mit Chemikalien und Wasser, welches sich 
nicht durch den Haftwassertrockner entfernen lässt. Dieses Wasser in den Konstruktionen dampft während 
des Einbrennprozesses aus und zerstört in Nähe der Austrittstelle die ausgehärtete Lackschicht. Wenn Sie sich 
unsicher mit der Anbringung der Bohrungen sind, dann sprechen Sie uns vorher an.

 

Bitte beachten Sie, dass der Prozess der Pulverbeschichtung eine thermische Behandlung erfordert, bei der die Werkstücke im Ofen auf Temperaturen von ca. 180 °C bis 200 °C erhitzt werden.

Durch diese thermische Belastung können sich die Materialeigenschaften (insbesondere bei sicherheitsrelevanten Bauteilen) verändern. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Spannungsrissen, Gefügeveränderungen oder Verformungen des Materials kommt. Die ursprüngliche Festigkeit und Tragfähigkeit des Werkstücks kann daher nach der Beschichtung nicht mehr garantiert werden.

Rechtlicher Hinweis für Kraftfahrzeugteile: Sollten die bearbeiteten Teile an Fahrzeugen verbaut werden, die unter die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fallen, erlischt durch die Veränderung der Materialeigenschaften in der Regel die Betriebserlaubnis für diese Bauteile. Die Verwendung der beschichteten Teile im öffentlichen Straßenverkehr erfolgt auf eigenes Risiko des Kunden. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Folgeschäden, die aus einer veränderten Materialfestigkeit oder dem Erlöschen der Betriebserlaubnis resultieren. Eine Prüfung auf Eignung sowie eine gegebenenfalls erforderliche Begutachtung (z. B. durch TÜV/DEKRA) liegt in der alleinigen Verantwortung des Auftraggebers.

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